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Bewaffnete Konflikte, Massenflucht und Katastrophen erfordern Hilfsmaßnahmen, die der jeweiligen Notlage angepasst sind. Das UN World Food Programme (WFP) leistet seit über fünf Jahrzehnten Nothilfe. Unter häufig schwierigsten Bedingungen stellt WFP seine Expertise für Logistik, Technik und Telekommunikation bereit und liefert passgenaue Lösungen in der Katastrophenvorsorge und in Entwicklungsprogrammen.

Aufgrund knapper finanzieller Mittel sind die Akteure humanitärer Hilfe  allerdings verstärkt darauf angewiesen, Programme enger abzustimmen, Verfahren zu optimieren und Ressourcen zu bündeln. Gemeinsam mit dem Privatsektor stellt WFP daher Equipment und Dienste auch für andere humanitäre Akteure zur Verfügung und zeigt damit ökonomische, ökologische und soziale Verantwortung.

Aufgrund des weltweiten Bedarfs an Lebensmitteln, Waren und Serviceleistungen ist WFP in der Lage, wettbewerbsfähige Marktpreise, zeitnahe Hilfe und kosteneffiziente Lösungen anzubieten.

WFP leitet das Logistics Cluster, das Emergency Telecommunications Cluster (ETC) und – gemeinsam mit der Food and Agriculture Organisation (FAO) – das Food Security Cluster. In dieser Funktion koordiniert WFP im Namen der humanitären Gemeinschaft Hilfseinsätze in Großkatastrophen. Über das Logistics Cluster und ETC können humanitäre Partner gemeinsame Logistik und Telekommunikationsdienste nutzen. Das Food Security Cluster sorgt während einer humanitären Krise für die nötige Koordination der Ernährungshilfe. Dabei sind folgende Fragen grundlegend: Sind Nahrungsmittel verfügbar? Haben die Menschen Zugang? Wie können vorhandene Nahrungsmittel am sinnvollsten eingesetzt werden?

Über 450
lokale und internationale Organisationen unterstützte WFP 2016 mit humanitären Dienstleistungen.

326 Millionen US-Dollar
wurden 2016 dafür verwandt, Nothilfe-Einsätze humanitärer Partner zu unterstützen.

Dienstleistungen, die WFP im Auftrag von UN-Organisationen, NGOs und staatlichen Institutionen erbringt

  • Beschaffung von Nahrungsmitteln, Hilfsgütern und Equipment

    Speziell angereicherte Nahrungsmittel für Kinder, Technisches Gerät zur Wasserversorgung und Abwasserentsorgung sowie mobile Lagerhäuser, Fahrzeuge und Ausrüstung zur Telekommunikation im Katastrophenfall – all das sind Beispiele für die Waren, die WFP für Partner beschaffen kann.
  • Lagerraum im Notdepot

    Partner von WFP können die weltweit sechs zentralen Hilfsdepots nutzen, die in katastrophenanfälligen Regionen aufgebaut wurden. Diese Humanitarian Response Depots (UNHRD) sind durch hunderte weitere Lagerhäuser weltweit ergänzt. Auf Anfrage stellt WFP für temperaturempfindliche Produkte wie Arzneimittel auch die Option der Kaltlagerung bereit.
  • Frachtguttransport

    WFP arbeitet mit einem lokalen, regionalen und globalen Netzwerk von Anbietern für Wasser-, Land- und Lufttransporte, um die Versorgung mit lebensrettender Ernährungshilfe und Hilfsgütern sicherzustellen. Das umfasst sowohl eigene als auch Partnerprogramme.
  • Telekommunikations- und IT-Dienste

    Auf Anfrage humanitärer Partnerorganisationen entsendet WFP Telekommunikations- und IT-Experten an schwer zugängliche Orte. So können Helfer ihre Unterstützung effizienter und schneller koordinieren.
  • Flugdienst für humanitäre Helfer

    In mehr als 15 Ländern bietet WFP den Transport in Krisengebiete über den United Nations Humanitarian Air Service (UNHAS) an. Auf diese Weise unterstützt WFP humanitäre Helfer dabei, an Orte zu gelangen, die ansonsten unerreichbar wären – sei es aufgrund von Unsicherheit, zerstörter Infrastruktur oder nicht verfügbarer kommerzieller Flugverbindungen.
  • Lagerung und Abfertigung

    Als eigenständige Dienstleistung oder Teil eines Servicepakets verwaltet und beschäftigt WFP lokale Unternehmen und Hilfskräfte, um die ordnungsgemäße Lagerung und Abfertigung von Nahrungsmitteln und Hilfsgütern in über 75 Ländern sicherzustellen.
  • Technische Unterstützung

    WFP stellt sein langjähriges Fachwissen im Bereich humanitärer Technologie für Regierungen, NGOs und UN-Organisationen bereit. Diese Dienstleistungen reichen von nachhaltigen Energielösungen über Maßnahmen der Katastrophenvorsorge bis hin zum Aufbau relevanter Infrastruktur wie zum Beispiel die Errichtung von Start- und Landebahnen oder den Bau von Brücken.
  • Gesundheit und Unterbringung von humanitären Helfern

    Hilfseinsätze erfolgen oft unter schwierigsten Bedingungen. WFP sorgt für die Impfung von Mitarbeitern, die ergonomische Ausrichtung von Arbeitsplätzen sowie die Möglichkeit – je nach Standort – in eigenen Gästehäusern am Einsatzort untergebracht zu werden.
Um mehr über humanitäre Dienstleistungen von WFP zu erfahren, kontaktieren Sie bitte: WFPINFO@wfp.org