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Die Ernährungslage der Menschen im Südsudan ist aktuell so schlimm wie nie, seitdem das Land im Jahre 2011 unabhängig wurde.

In 2017 konnten das UN World Food Programme (WFP) und seine Partner die humanitäre Hilfe massiv ausweiten und so eine Hungersnot eindämmen. Dennoch bleibt die Situation im Land angespannt. Die Zahl der Menschen ohne Zugang zu nährstoffreicher und gesicherter Ernährung ist auf 6,3 Millionen angewachsen.

Trotz großzügiger Zuwendungen von Gebern fehlen dem WFP immer noch 300 Millionen US-Dollar, um die Ernährungshilfe bis Ende Juli 2018 weiterzuführen.

4,8 Millionen
Menschen hat WFP 2017 erreicht
2 Millionen
Menschen sind im Südsudan auf der Flucht
1,8 Millionen
Flüchtlinge aus dem Südsudan leben seit 2013 in Nachbarländern

Wie das UN World Food Programme in der Südsudan-Krise hilft

  • Nothilfe

    WFP und seine Partner versuchen beständig die Hilfe auszubauen. Seitdem der sogenannte Integrated Rapid Response Mechanism (IRRM) startete haben Nothilfe-Teams mehr als 400 Hilfseinsätze in schwer zugänglichen Gebieten im Südsudan durchgeführt. Über diese Teams erreicht WFP 500.000 Menschen pro Monat – zumeist über den Luftweg.
  • Bargeldtransfers

    Seit über einem Jahr verwendet WFP Bargeldtransfers in Regionen, in denen lokale Märkte noch funktionieren. Menschen in Not können damit bei Händlern vor Ort die Nahrungsmittel kaufen, die sie am dringendsten benötigen. So stärkt WFP zugleich die lokale Wirtschaft. Auch in Schutzzentren für die Zivilbevölkerung in Juba und Mingkaman setzt WFP Bargeldtransfers ein. 2016 wurde das Programm auf die Bahr-el-Ghazal-Regionen ausgeweitet.
  • Schulmahlzeiten

    Schulmahlzeiten tragen zu einem gesunden und produktiven Lernumfeld für Kinder bei. In den Schulen, in denen WFP Schulmahlzeiten-Programme betreibt, stieg die Quote der Schulbesuche von Jungen von 40 auf 93 Prozent. Bei Mädchen war es eine Steigerung von 30 auf 86 Prozent. WFP plant aktuell mehr als 200.000 Kinder zu unterstützen – mit Schulmahlzeiten und extra Nahrungsmittel für Familien, die ihre Mädchen zur Schule schicken.
  • Ernährungshilfe

    WFP und UNICEF haben die gemeinsame Ernährungshilfe im Südsudan weiter ausgebaut. WFP behandelt dabei mangelernährte Kinder sowie schwangere und stillende Mütter. In lokalen Gemeinden bildet WFP Freiwillige aus, die auf gesunde Ernährung achten. Aktuell gibt es mehr als 12.000 Freiwillige im ganzen Land.

Wie Sie helfen können

Familien im Südsudan benötigen dringend Unterstützung. Wenn wir nicht heute handeln, könnte es zu spät sein. Spenden Sie jetzt und ermöglichen Sie überlebenswichtige Hilfe.