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Das UN World Food Programme (WFP) arbeitet weltweit mit mehr als 1.000 nichtstaatlichen Organisationen (NGOs) zusammen – von lokalen Initiativen bis zu großen internationalen Hilfsorganisationen.

Dank dieser Partnerschaften kann WFP jedes Jahr mehr als 80 Millionen Menschen mit dringend benötigter Ernährungshilfe unterstützen. WFP arbeitet in den verschiedensten Bereichen mit NGOs zusammen: von der Verteilung von Nahrungsmitteln in Notfällen bis zu langfristigen Initiativen wie Schulmahlzeiten- oder Resilienz-Programmen.

Insgesamt werden rund dreiviertel aller WFP-Programme – im Rahmen derer Bedürftige über Nahrungsmittel oder Bargeldtransfers unterstützt werden – gemeinsam mit NGOs umgesetzt. Das hat zum Vorteil, dass WFP und seine Partner ihre Expertise und Erfahrung besonders wirksam kombinieren können.

Mit Hilfe von NGO-Partnern gelingt es WFP notleidende Menschen schneller und effektiver zu unterstützen. Häufig zeichnen sich NGOs durch langjährige Präsenz vor Ort aus. Viele verfügen über ein tiefes Verständnis der lokalen Gegebenheiten. Dank ihrer täglichen Kontakte zu lokalen Gemeinden – vor, während und nach Katastrophen – bieten sie WFP als Partner den unschätzbaren Vorteil des direkten Zugangs zu Betroffenen. Gleichzeitig kann WFP mit Hilfe von NGOs zunehmend innovative und komplexere Programme zielgerichtet umsetzen.  

WFP bietet NGOs wiederum die Gelegenheit, ihren jeweiligen Wirkungsbereich auszuweiten, ihr technisches Wissen ausbauen und von jahrzehntelanger WFP-Erfahrung zu profitieren – in der Logistik, der Telekommunikation, der Katastrophenvorsorge sowie der Planung von Ernährungsprogrammen.

Die zentrale Rolle von Partnerschaften spiegelt sich auch in institutionellen Reformprozessen von WFP wider: Der Strategische Plan (2014 - 2017) betont die Bedeutung von Partnerschaften für alle WFP Programme, Strategien und Aktivitäten. WFPs Strategie für Partnerschaften aus dem Jahr 2014 spiegelt den Paradigmenwechsel von „we deliver“ hin zu „we deliver better together“ klar wider.

Unterstützung von lokalen und nationalen Kräften, die als Erstes Hilfe leisten

Im Rahmen des Grand Bargain – einem Reformpaket zur Finanzierung humanitärer Hilfe, das auf dem Humanitären Weltgipfel 2016 verabschiedete wurde – stimmt WFP zu, lokalen und nationalen Kräften (einschließlich NGOs), die als Erstes Hilfe leisten, mehr Unterstützung und finanzielle Mittel bereitzustellen. 

Der Ansatz, humanitäre Bedürfnisse verstärkt lokal zu lösen, stimmt mit den Bestrebungen von WFP überein, Kapazitäten von lokalen und nationalen NGOs zu stärken: 850 der 1.000 NGO-Partnerschaften von WFP sind länderspezifisch. Dadurch sorgt WFP für eine langfristige Wirkung von Hilfsprogrammen, indem Gemeinden und Länder in die Lage versetzt werden, Herausforderungen eigenständig vor Ort zu lösen. 

Deutsche Partnerorganisationen

Um Menschen in Krisensituationen effizient zu helfen, arbeitet WFP auch mit zahlreichen deutschen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) wie WelthungerhilfeMalteserJohanniter und HELP Germany zusammen. 

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