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Jeden Tag gehen weltweit unzählige Kinder mit leerem Magen zur Schule und können sich nur schwer auf den Unterricht konzentrieren. Andere besuchen die Schule überhaupt nicht, weil ihre Familien auf Hilfe am Feld oder zu Hause angewiesen sind.

Für all diese Kinder bedeutet eine tägliche Schulmahlzeit nicht nur bessere Ernährung und Gesundheit, sondern auch verbesserten Zugang zu Bildung und damit größere Erfolgschancen für die Zukunft. Schulmahlzeiten geben Familien einen starken Anreiz, ihre Kinder regelmäßig zur Schule zu schicken.

2017 erreichte WFP 18,3 Millionen Kinder in 60 Ländern direkt mit Schulmahlzeiten. In 65 Ländern stärkte WFP Regierungen, nationale Schulmahlzeitenprogramme umzusetzen – wovon weitere 39 Millionen Kinder profitierten.In 2017, WFP implemented or supported school feeding programmes in 71 countries.

Programme in Schulen unterscheiden sich darin, ob Kinder ein Frühstück, Mittagessen oder beides erhalten. WFP fördert Schulkinder mit vollwertigen Mahlzeiten, nährstoffreicher Spezialnahrung, Energiekeksen oder angereicherten Snacks, etwa Dattelriegeln. Arme Familien werden darüber hinaus mit Nahrungsmitteln oder Bargeld unterstützt, wenn sie ihre Kinder regelmäßig zur Schule schicken. 

Wenn möglich, werden die Nahrungsmittel lokal eingekauft. In 46 Ländern sind die Schulmahlzeitenprogramme mit Programmen für Kleinbauern verbunden – so profitiert auch die lokale Wirtschaft. Darüber hinaus stärken Schulmahlzeitenprogramme in Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft das Vertrauen in nationale Bildungssysteme und fördern soziale Inklusion. In Tunesien erreicht das nationale Schulmahlzeitenprogramm 240.000 Kinder in 2.500 Schulen. Jugendliche vor Ort werden als Köche angestellt, womit WFP lokale Teilhabe sicherstellt.

Die Programme können auf verschiedene Bedürfnisse zugeschnitten werden. Zum Beispiel auf Kinder, die zur Arbeit gezwungen sind oder mit HIV/AIDS leben. Schulmahlzeiten beugen die frühe Heirat und Schwangerschaft von Mädchen vor und erhöhen durch bessere Bildung die Chancen auf bezahlte Arbeit. In Malawi entwickelte WFP gemeinsam mit UNICEF und UNFPA ein Programm, das gezielt daran arbeitet, die kulturellen Barrieren abzubauen, die Mädchen vom Schulbesuch abhalten.

In Krisenzeiten sind Schulmahlzeiten nicht einfach nur gesundes Essen, sie bringen die Kinder zurück ins Klassenzimmer. In Ägypten, Jordanien und dem Libanon helfen sie etwa syrischen Flüchtlingskindern, mit vollem Magen ihren Bildungsweg weiterzugehen – die beste Investition in ihre Zukunft und die Region.

18,3 Millionen
Schulkinder in 60 Ländern erhielten im Jahr 2017 Mahlzeiten, Snacks oder Nahrungsmittel für Zuhause
660.000
Schulkinder erhielten Schulmalzeiten, Snacks oder Nahrungsmittel für Zuhause alleine in Syrien
39 Millionen
Schulkinder konnte WFP 2017 indirekt in 65 Ländern erreichen, in denen WFP technische Hilfe für nationale Schulmahlzeitenprogramme leistet

Schenken Sie Kindern eine nahrhafte, tägliche Schulmahlzeit!

Mit Ihrer Unterstützung eröffnet WFP Kindern Zukunftschancen dank Bildung.