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Das UN World Food Programme (WFP) ist die führende humanitäre Organisation im Kampf gegen den Hunger weltweit und erreicht jährlich 80 Millionen Menschen in rund 80 Ländern. WFP leistet Hilfe in Notfällen, stärkt die Resilienz von Gemeinden und verbessert langfristig ihre Ernährung.

Einer von neun Menschen weltweit hat nicht genug zu essen. Die internationale Staatengemeinschaft hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 für alle Menschen den Zugang zu Nahrungsmitteln zu sichern, die Ernährung zu verbessern und Hunger zu beenden.

Jeden Tag sind etwa 5.000 Lastwagen, 20 Frachtschiffe und 92 Flugzeuge für WFP im Einsatz, um die Bedürftigsten mit Nahrungsmitteln und anderen Hilfsgütern zu unterstützen. Jedes Jahr umfasst die WFP-Ernährungshilfe circa 12,6 Milliarden Mahlzeiten. Eine Portion kostet durchschnittlich 0,31 US-Dollar.

WFP-Programme konzentrieren sich auf Nothilfe, Wiederaufbau, Entwicklungszusammenarbeit und Spezialeinsätze, wie zum Beispiel in der Logistik. Zwei Drittelder Programme werden in von Konflikten betroffenen Ländern umgesetzt – dort ist die Wahrscheinlichkeit von Unterernährung drei Mal höher, als in sicheren Ländern.

Im Notfall ist WFP oft als erstes vor Ort und leistet Hilfe für die Opfer von Krieg, Ernteausfall, Dürre, Überflutung, Erdbeben, Sturm und anderen Naturkatastrophen. Ist die Krise überstanden, hilft WFP dabei, zerstörte Lebensgrundlagen wieder aufzubauen. Zudem ist WFP auch während Krisen darauf bedacht, die Resilienz von Menschen und Gemeinden zu stärken, die von lang anhaltenden Konflikten betroffen sind.

Langfristige Entwicklungsprogramme von WFP zielen auf verbesserte Ernährung ab – besonders von Müttern und Kindern. Die ersten 1.000 Tage im Leben eines Kindes, von Beginn der Schwangerschaft bis zum zweiten Geburtstag, sind für seine weitere Entwicklung entscheidend. WFP fördert die gesunde Ernährung von Kindern in dieser Zeit und unterstützt sie später mit Schulmahlzeiten.

Seit über 50 Jahren ist WFP die größte humanitäre Organisation, die Schulmahlzeitenprogramme umsetzt: Jedes Jahr erhalten 20 bis 25 Millionen Schüler in 63 Ländern nahrhaftes Essen – viele von ihnen in schwer zugänglichen und entlegenen Gebieten.

WFP kauft jährlich mehr als zwei Millionen Tonnen Nahrungsmittel ein. Mindestens Dreivierteldavon kommen ausEntwicklungsländern. Nahrungsmittel werden stets so nah wie möglich am Einsatzort beschafft – das spart sowohl Zeit als auch Transportkosten und stärkt die lokale Wirtschaft. Wenn möglich, unterstützt WFP Menschen in Not zunehmend mit Bargeldtransfers. Bedürftige können damit selbstbestimmt Nahrungsmittel vor Ort kaufen.

Für die gesamte humanitäre Gemeinschaft bietet WFP Dienstleistungen an. Darunter den Flugdienst UN Humanitarian Air Service (UNHAS), der mehr als 250 Orte weltweit anfliegt.

WFP finanziert sich ausschließlich auf Basis freiwilliger Zuwendungen. 2016 konnten 5,9 Milliarden US-Dollar akquiriert werden. Über 14.000 Mitarbeiter sind jeden Tag für WFP im Einsatz. Mehr als 90 Prozent arbeiten in den Ländern, in denen WFP Hilfe leistet.

WFP wird von einem Exekutivrat geführt und kontrolliert, der aus 36 Mitgliedstaaten besteht. Der Exekutivrat arbeitet eng mit UN-Schwesterorganisationen, der Food and Agricultural Organization (FAO) und dem International Fund for Agricultural Development (IFAD) zusammen. WFP kooperiert mit mehr als 1.000 nationalen und internationalen Nichtregierungsorganisationen, um Nothilfe zu leisten und die Ursachen von Hunger zu bewältigen.

Zero Hunger

Das globale Ziel, Hunger bis 2030 zu beenden

Strategie

Prioritäten im Kampf gegen Hunger, Armut und Ungleichheit

Geschichte

Die Geschichte des UN World Food Programme

Spenden Sie jetzt

Spenden Sie heute lebensrettende Ernährungshilfe für Familien in Not. WFP finanziert sich ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen, dabei kommen 93 Prozent jeder Spende unmittelbar den Bedürftigen zugute. Jede Unterstützung macht einen Unterschied: Mit nur 45 Euro kann ein Kind drei Monate lang ernährt werden.