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Das UN World Food Programme (WFP) kooperiert seit vielen Jahren mit Think-Tanks und akademischen Forschungseinrichtungen.

Um eine Welt ohne Hunger zu erreichen, bringen Akteure ihr einzigartiges Wissen ein, wenn es beispielsweise um Notfallvorsorge, Ernährung, Zugang zu Nahrungsmitteln, Sicherheitsnetze, Logistik, öffentliche Gesundheitswesen oder landwirtschaftliche Entwicklung geht. Viele Partnerschaften mit WFP sind geographisch bedingt und konzentrieren sich auf regionale Forschungsvorhaben.

Diese Zusammenarbeit bietet WFP die Möglichkeit, neueste Forschungsergebnisse im Kontext humanitärer und entwicklungsbezogener Herausforderungen in die Praxis umzusetzen. Vor allem im Bereich der Frühwarnung sind Partnerschaften mit Think-Tanks und akademischen Forschungseinrichtungen unverzichtbar, da Daten, Analysen und Instrumente von WFP direkt zur Krisenbewältigung genutzt werden können. WFPs weltweite Präsenz bis in abgelegene Regionen und der unmittelbare Kontakt zu Gemeinden vor Ort ermöglichen Forschern direkten Zugang zur Praxis.

Forschung, die sich aus der Partnerschaft mit WFP ergibt, sorgt dafür, dass Hunger und Ernährung Bestandteil der weltweiten Agenda bleiben und politische Entscheidungsträger auf globaler, nationaler und regionaler Ebene entsprechend informiert werden. Forschungsergebnisse liefern nützliches Wissen für Unterstützer, ermöglichen eine evidenzbasierte Politikgestaltung und dienen als Richtlinie zur Planung von Programmen etwa in den Bereichen Klimawandel und Resilienz.

Rund 16 Prozent aller Partnerschaften von WFP bestehen mit akademischen Forschungseinrichtungen und Think-Tanks. Namhafte Partner sind unter anderem das Internationale Forschungsinstitut für Ernährungspolitik (IFPRI), das Global Public Policy Institute (GPPi), die Eidgenössische Technische Hochschule, das Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage und die Nationale Aeronautik- und Raumfahrtbehörde (NASA).