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Die Ernährungslage der Menschen im Südsudan ist aktuell so schlimm wie nie, seitdem das Land im Jahre 2011 unabhängig wurde.

Nachdem die humanitäre Hilfe massiv aufgestockt wurde, konnte eine Hungersnot beendet werden. Die Situation im Land ist jedoch nach wie vor dramatisch. Fast sieben Millionen Menschen – 60 Prozent der Bevölkerung – wissen nicht, woher ihre nächste Mahlzeit kommt.

Trotz der großzügigen Unterstützung vieler Geber, benötigt WFP bis Juli 2019 noch 145 Millionen US-Dollar, um Ernährungshilfe leisten zu können.

5,3 Millionen
Menschen hat WFP 2018 erreicht
2 Millionen
Menschen sind im Südsudan auf der Flucht
1,8 Millionen
Flüchtlinge aus dem Südsudan leben seit 2013 in Nachbarländern

Wie das UN World Food Programme in der Südsudan-Krise hilft

  • Nothilfe

    WFP und seine Partner versuchen beständig die Hilfe auszubauen. Seitdem der sogenannte Integrated Rapid Response Mechanism (IRRM) startete haben Nothilfe-Teams mehr als 400 Hilfseinsätze in schwer zugänglichen Gebieten im Südsudan durchgeführt. Über diese Teams erreicht WFP 500.000 Menschen pro Monat – zumeist über den Luftweg.
  • Bargeldtransfers

    Trotz Herausforderungen – etwa der fragilen politischen Situation und damit verbundenen Sicherheitsrisiken sowie der Inflation – setzt WFP im Südsudan verstärkt Bargeldtransfers ein. Damit können Bedürftige selbst entscheiden, was sie kaufen. Gleichzeitig fallen keine Transport- und Lagerkosten an, was den Einsatz der Gelder effizierter und effektiver macht. 2018 unterstützte WFP monatlich über 660.000 Menschen im Südsudan mit insgesamt rund 27 Millionen US-Dollar über Bargeldtransfers.
  • Schulmahlzeiten

    Schulmahlzeiten tragen zu einem gesunden und produktiven Lernumfeld für Kinder bei. In den Schulen, in denen WFP Schulmahlzeiten-Programme betreibt, stieg die Quote der Schulbesuche von Jungen von 40 auf 93 Prozent. Bei Mädchen war es eine Steigerung von 30 auf 86 Prozent. WFP plant aktuell mehr als 200.000 Kinder zu unterstützen – mit Schulmahlzeiten und extra Nahrungsmittel für Familien, die ihre Mädchen zur Schule schicken.
  • Ernährungshilfe

    WFP und UNICEF haben die gemeinsame Ernährungshilfe im Südsudan weiter ausgebaut. WFP behandelt dabei mangelernährte Kinder sowie schwangere und stillende Mütter. In lokalen Gemeinden bildet WFP Freiwillige aus, die auf gesunde Ernährung achten. Aktuell gibt es mehr als 12.000 Freiwillige im ganzen Land.

Wie Sie helfen können

Familien im Südsudan benötigen dringend Unterstützung. Wenn wir nicht heute handeln, könnte es zu spät sein. Spenden Sie jetzt und ermöglichen Sie überlebenswichtige Hilfe.